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Hundeforum

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 Ernährung
MH Offline

der Absolute


Beiträge: 526

14.03.2003 13:16
ERNÄHRUNG antworten

Wie ernähre ich meinen Hund?

Betrachtet man die verschiedenen Fertigfutterarten, so wird man feststellen, dass Welpen anders als erwachsene Hunde ernährt werden und auch für Leistungshunde extra Sorten zur Verfügung stehen.

Entgegen den Empfehlungen der meisten Hersteller erscheint nach unseren Empfehlungen das Welpenfutter nur bis zu drei Monaten geeignet, da sie einen hohen Eiweiß- und Vitamingehalt aufweisen. Aufgrund dessen nehmen die Hunde zu rasch an Gewicht zu und schädigen damit ihre Gelenke. Wegen des schnellen Wachstums kann es auch zu Knochenschmerzen kommen, die möglicherweise bis zur hochgradigen Lahmheit führen.

Das Futter für erwachsene Hunde enthält ca. 20 % Eiweiß (Rohprotein) in der Trockensubstanz. Mineralstoffe und Vitamine sind in der Regel aureichend zugesetzt, doch ist der Rofaseranteil meist zu gering. Als Rohfaser werden auch die Ballaststoffe der Nahrung bezeichnet. Sie sind in Getreideflocken und vor allem im Gemüse enthalten.

Gerade Hunde, die mit Fertigfutter ernährt werden, decken häufig ihren Bedarf, indem sie regelmäßig Gras fressen. Auch unter das Futter gemischtes Sauerkraut wird gerne angenommen. Zuviel Rohfaser erhöht jedoch die Kotmenge und trägt damit möglicherweise zur Umweltverschmutzung bei.

Leistungsfutter ist nur dann angezeigt, wenn Sie mit Ihrem Hund intensiv arbeiten. Schon eine Ruhepause von wenigen Tagen verlangt die Rückkehr zum Normalfutter, da sonst der hohe Eiweißgehalt den Organismus nur unnötig belasten würde.

Möchten Sie das Futter für Ihren Hund selbst zusammenstellen, so sollten Sie sich an den Ernährungsgewohnheiten in der freien Wildbahn orientieren. Ein Beutetier wird zum Beispiel von Wölfen vollständig aufgefressen. Neben der Muskulatur nehmen sie auch Organe, Magen-Darminhalt, Knochen und Haut auf. Vor allem der Magen-Darminhalt ist schwer verdaulich und überwiegend pflanzlicher Herkunft. Er ist somit eine natürliche Quelle für Ballaststoffe.
Neben Fleisch muß das Futter also auch noch andere Stoffe enthalten. Etwa 50 % sollte auch der Flockenanteil betragen. Ebenso ist für einen Ausgleich der Mineralstoffe zu sorgen. Während der Phosphorbedarf über Fleisch und Getreide gedeckt wird, muss Kalzium zugefügt werden. Mit großen, festen Knochen, die ein Hund nur benagt, pflegt er auch sein Gebiss.

Allerdings verursachen sie manchmal Verdauungsstörungen, so daß eventuell auf ein kalziumreiches Mineralfutter ausgewichen werden muß. Im Einzelfall wird Sie dazu sicherlich Ihr Tierarzt beraten.

Bei ausgewachsenen, gesunden Tieren reicht eine einmalige Fütterung pro Tag. Hunderassen, die zu Magendrehung neigen, sind mehrmals pro Tag zu füttern, da sich ein stark gefüllter Magen leichter verlagert.

Gerade ein ungewohntes, aber für das Tier besonders schmackhaftes Futter wie Pansen oder Speisereste führen dazu, daß sich der Hund schier überfrißt. Verdauungsstörungen aller Art können die Folge sein. Jeder Futterwechsel ist deshalb sorgfältig zu überwachen.

Quelle: http://www.tierklinik-gutbrod.de



Lieber reich und gesund als arm und krank!

http://www.die-Rottweiler.de

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